FARBKUPPLER
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Wasserfälle

Glymur (196m)

Westisland, an der 47, am Ende des Hvalfjörður

Der höchste Wasserfall Islands liegt seit der Tunnelverbindung unter den Hvalfjörður hindurch abseits der Hauptverkehrsrouten. Vom Parkplatz führen anspruchsvolle Wanderpfade hinauf zur Fallkante des Wasserfalls oder in die Schlucht hinein. Wandern in diesem Gebiet kann sehr gefährlich sein, aber wenn man gut zu Fuß ist, ist es ein fantastisches Wandergebiet.

Seljalandsfoss (65m)

Südisland, an der 1/249 beim Eyjafjallajökull

Man kann hinter den Wasserfall gehen und durch die Wasserschleier auf die Landschaft blicken. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch in den späten Abendstunden, wenn die Farben am intensivsten sind.

Folg man der Felswand nach Westen Richtung Þórsmörk, kommt man an zahlreichen kleineren Fällen vorbei, deren schönster der Gljúfrabúi ist, dessen Name 'Schluchtenbewohner' bedeutet, denn der Wasserfall verbirgt sich teilweise in einer halboffenen Höhle.

Skógarfoss (62m)

Südisland, an der 1 bei Skógar am Eyjafjallajökull

Eine Sage erzählt, dass der erste Wikingersiedler in dieser Gegend, Þrasi Þórólfsson, einen Schatz in einer Höhle hinter dem Skógafoss ('Waldwasserfall') vergraben hat. Jahre später entdeckte ein isländischer Junge die Truhe, konnte aber nur nach dem Griff greifen, ehe die Kiste verschwand. Der Ring der Schatztruhe wird jetzt im Museum Skógasafn verwahrt.  

An der östlichen Seite des Wasserfalls führt ein berühmter Trekkingpfad, der Laugavegur, über die Þórsmörk nach Landmannalaugar.

Gullfoss (11m + 21m / 109m³/sec)

Südisland an der 35 beim Langjökull

Der Wasserfall rauscht über zwei Stufen. Die beiden breiten Kaskaden stehen etwa in einem 90°-Winkel zueinander. Das Wasser stürzt in eine Schlucht, die vom Wasserfall bis zur Verbreiterung zum Tal 2,5km lang ist und eine Tiefe von 70m erreicht. 

Dass es diesen 'Goldenen Wasserfall' noch gibt, ist dem Einsatz von Sigríður Tómasdóttir vom nahegelegenen Hof Brattholt zu verdanken, die um 1920 gegen den Bau eines Elektriziätswerks am Wasserfall anging.

Hjálparfoss (20m)

Südisland, an der 32 in der Nähe des Hofs Stöng

Der Fluss Fossá í Þjórsárdalstürzt hier malerisch zwischen Basaltsäulen in zwei Arme gespalten etwa 20 m in die Tiefe. Der 'Hilfewasserfall' liegt im Þjórsárdalur kurz vor dem Zusammenfluss der Fossá mit der Þjórsá. Der Vulkan Hekla überragt die Gegend und in der Nähe befinden sich mit dem Háífoss und der Schlucht Gjáin noch weitere Wasserfälle.

Urriðafoss (6m / 360m³/sec / 40m breit)

Südisland, an der 1/302 bei Selfoss

Der Urriðafoss ist der wasserreichste Wasserfall Islands. Zunächst stürzen große Teile des Stromes in eine Spalte vor einem Felsen in der Mitte des Flusses, der Hauptstrom allerdings bricht an einer anderen Stelle durch. Im Winter können sich bis zu 20m dicke Eisplatten bilden. Trotz seiner Größe ist er recht unbekannt und findet selten Erwähnung. Es ist geplant, ein Wasserkraftwerk unterhalb des Wasserfalls zu bauen. Dies könnte unter Umständen das Ende dieses schönen Wasserfalls bedeuten.  

Öxarárfoss

Westisland, an der 36 im Þingvellir-Nationalpark

Der Öxarárfoss wurde wahrscheinlich künstlich angelegt, um die Öxará zur Þingstätte in Þingvellir hinunterzuleiten. Auf diese Weise konnten die Bewohner Islands, die sich hier alljährlich trafen, ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Gjáin-Tal

Südisland, an der 32/327 in der Nähe des Hofs Stöng

Nach einer kleinen Wanderung vom historischen Hof Stöng (ca. 3km) in nördliche Richtung gelangt man zu einem wunderschönen Tal mit zahlreichen Wasserfällen - Gjáin. Am Ende der Schlucht befindet sich der Wasserfall Gjárfoss (der hier nicht gesondert aufführt wird). Auf dem Weg von Stöng zur Schlucht ist ab und zu ein Blick auf den Vulkan Hekla möglich.

Ebenfalls vom Hof Stöng kann zum 8km entfernten Háifoss, dem dritthöchsten Wasserfall Islands, gewandert werden.

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Letzte Aktualisierung am 18.01.2018

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