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Naturdenkmäler

Gunnuhver

Reykjanes, an der 425 bei Grindavik

Islands größte Schlammquelle hat eine Krateröffnung von 20m. Sie ist nach dem Gespenst Guðrún Önaundasdóttir, kurz Gunna, benannt. Die im Jahr 1703 von Árni Magnússon durchgeführte Volkszählung verzeichnet Gunna als Bewohnerin der Kate Kirkjuból in Sandgerði, die zum Besitz des Rechtsgelehrten Vilhjálmur Jónsson zählte. Weil Gunna ihm etwas schuldig bliebt, beschlagnahmte er ihren einzigen Besitz, einen Topf. Darüber verlor Gunna den Verstand und starb. Als die Sargträger Gunnars Sarg von Kirkjuból abholten, registrierten sie, dass dieser auf halber Strecke zum Friedhof deutlich leichter wurde. Während ihr Grab ausgehoben wurde, war zu vernehmen: „Nicht tief graben, will nicht lange liegen.“ Die Männer glaubten Gunna als Gespenst zu erkennen. In der darauffolgenden Nacht wurde der Vilhjálmur tot aufgefunden. Offenbar ging Gunna um und rächte sich. Nach diesem Vorfall spukte es mächtig auf der Halbinsel. Vilhjálmurs Frau starb kurz danach, andere wurden verrückt, und einige starben, nachdem Gunna ihnen erschienen war. Schließlich suchte man Rat bei Pastor Erikur von Vogsósar, der als zauberkundig galt und Gunna bannen sollte. Er gab den Ratsuchenden ein Knäuel. Gunna sollte das lose Ende fassen, und dann sollte das Knäuel an eine Stelle rollen, wo Gunna keinen Schaden anrichten vermochte. Das gelang, und als man Gunna das letzte Mal sah, stürzte sie hinter dem Knäuel in die Quelle, die seitdem Gunnuhver heißt.

Eldey Island

Reykjanes, ca. 15km vor der Spitze der Südwestküste

Eldey ist ein Palagonitfelsen, der bis zu 77m hoch aus dem Meer aufragt mit einer Fläche von 0,03 km². Die Insel entstand wahrscheinlich bei einem Ausbruch von 1210-1211 auf dem Reykjanesrücken, einem Teil des Mittelatlantischen Rückens.

Einer der größten Tölpelkolonien der Welt lebt auf dem Vogelparadies Eldey, das seit 1940 geschützt ist. Man kann diese Insel nur mit Sondergenehmigung betreten. Im Jahr 2008 wurde eine Videokamer auf der Insel installiert, so können über einen Internetzugang die Vögel beobachtet werden, ohne sie zu stören (http://www.eldey.is/).

Eldey heißt übersetzt Feuerinsel, sie wird aber auch Mehlsackinsel genannt wegen der Färbung des Plateaus durch den Vogelkot.

 

Kerið

Südisland, an der 35 bei Selfoss

Der Kerið ist ein rund 6500 Jahre alter Krater, das Oval misst rund 270m mal 170m, der Krater selbst ist 55m tief. Die Tiefe des Teiches in der Mitte schwankt zwischen 7m und 14m. Kerið liegt in einer vulkanisch aktiven Zone, die zu einem größeren Eruptionsgürtel gehört, und zwar dem Reykjanes-Langjökull Gebiet. Dieses Vulkan-gebiet ist aber eher unauffällig, da die meisten Vulkane flach und oft dicht bewachsen sind.

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Letzte Aktualisierung am 18.01.2018

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